Der Warenkorb ist leer
Außergewöhnliches Räuchergefäß (Censer) in Löwenform
AG-BR-069

Chinesische Räuchergefäße haben eine lange Tradition und finden erstmalig Verwendung in der östlichen Zhou Dynastie (770-256 v. Chr.). Es gibt sie in einer unerschöpflichen Arten- und Variantenvielfalt, mit und ohne Verschluss und mit unterschiedlichsten Materialien und Motiven.

 

Neben seiner Eigenschaft als Gefäß zum Verkokeln von Räucherstoffen wurden Räuchergefäße meistens mit unterschiedlichen Motiven verziert, die eine bestimmte Eigenschaft fördern sollen. Ist beispielsweise eine Fledermaus dargestellt, soll diese als altchinesisches Glückssymbol zu Glück verhelfen, werden bronzene Lochmünzen oder taoistische Reichtum-Götter dargestellt, zu hohem Reichtum.

 

Für die Form von Räuchergefäßen gibt es keine Regeln oder einheitliche Darstellungsideale. Meistens weisen die Verschlüsse Löcher für den Austritt des Rauches auf, bei figürlichen Darstellungen tritt er meistens aus dem Rachen oder Mund aus. Gefäße aus und nach dem Stile der Ming-Dynastie wurden zeitlos und klassisch ohne Verschluss gefertigt.Meistens sind seitlich Griffe oder rudimentäre Löwenköpfe angebracht, um das Gefäß auch bei Betrieb anzuheben.Die Siegelung auf der Unterseite ist meistens eine Dynastie-Siegelung, die Auskunft gibt, wann ein Räuchergefäß bzw. die Vorlage gefertigt worden ist. Diese Dynastiesiegelung ist lediglich für chinesische Räuchergefäße typisch, tibetische und nepalesische kennen keine Siegelung in chinesischen Schriftzeichen unter ihren Gefäßen. Gleiches gilt für buddhistische Skulpturen, tibetische und nepalesische Skulpturen sind nie gesiegelt, was ausschließlich chinesischen Skulpturen und Räuchergefäßen vorbehalten bleibt.

Dieses Räuchergefäß ist ein ganz besonders schönes Exemplar, der Kopf ist abklappbar und die Skulptur hat viele außergewöhnliche Details !