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Prächtiger Elefanten Räuchertopf (Censer) aus Tibetsilber
AG-BR-137

Ein wirklich prächtiger Elefanten Räuchertopf (Censer) meisterlich aus Tibetsilber hergestellt.

Der Topf steht auf drei Elefanten-Köpfen, die reich verziert sind und plastisch hervorragend gearbeitet sind. Auf dem Topf selbst schlängeln sich Drachen und florale Elemente.

Die seitlichen Griffe wurden ebenfalls als Elefanten-Köpfe mit erhobenem Rüssel dargestellt.

Der Elefant gilt in der chinesischen Mythologie als Tier mit sehr hoher Moral. Elefanten sind Symbole für Klugheit, Stärke und Dankbarkeit und wenn ihre Rüssel gehoben sind, so gelten sie als Glücksbringer.

Der abnehmbare Deckel für den Rauchaustritt ist mit den 8 tibetischen Glückszeichen (Ashtamangalas) versehen.

Dem schützenden Sonnenschirm, den beiden Fischen (sie verbildlichen den Kreislauf der Existenzen), der goldenen Schatzvase (sie enthält den Nektar der Todlosigkeit), dem Lotus (dem Symbol für Reinheit und Vollendung), der weißen Schneckenmuschel (symbolisiert die Stimme Buddhas), dem Endlosen Knoten (Symbol für die unendliche und zeitlose Weisheit des Buddha), dem Siegesbanner (Sieg der Weisheit) und dem Goldenen Rad (Rad der Transformation).

Zwei weitere Drachen schlängeln sich auf dem Deckel als Symbol für die Macht und Stärke, denn der Sage nach kann ein Drache tief in die Erde eindringen. Er kann sich auch in den Himmel emporschwingen, wo er die Wolken durchschüttelt und es regnen lässt.

Von der Han-Dynastie an wurde der Drache zum Symbol der Person des Kaisers und seiner Macht. Die Kaiser verschiedener Dynastien waren überzeugt davon, eine Inkarnation des Drachen zu sein oder unter seinem Schutz zu stehen. Damit verschafften sie sich Autorität und legitimierten ihre Herrschaft.

Alles, was mit dem Kaiser zu tun hatte, trug die Gestalt oder das Muster des Drachen. Niemand sonst durfte ein Drachengewand tragen und einen Drachenstuhl benutzen.

Der Drache ist bis heute das Symbol der chinesischen Nation. Daher nennen sich die Chinesen auch „Kinder des Drachen“.

Chinesische Räuchergefäße haben eine lange Tradition und finden erstmalig Verwendung in der östlichen Zhou Dynastie (770-256 v. Chr.). Es gibt sie in einer unerschöpflichen Arten- und Variantenvielfalt, mit und ohne Verschluss und mit unterschiedlichsten Materialien und Motiven.

Neben seiner Eigenschaft als Gefäß zum Verkokeln von Räucherstoffen wurden Räuchergefäße meistens mit unterschiedlichen Motiven verziert, die eine bestimmte Eigenschaft fördern sollen. Ist beispielsweise eine Fledermaus dargestellt, soll diese als altchinesisches Glückssymbol zu Glück verhelfen, werden bronzene Lochmünzen oder taoistische Reichtum-Götter dargestellt, zu hohem Reichtum.

Für die Form von Räuchergefäßen gibt es keine Regeln oder einheitliche Darstellungsideale. Meistens weisen die Verschlüsse Löcher für den Austritt des Rauches auf, bei figürlichen Darstellungen tritt er meistens aus dem Rachen oder Mund aus. Gefäße aus und nach dem Stile der Ming-Dynastie wurden zeitlos und klassisch ohne Verschluss gefertigt.

Auf der Unterseite gibt die Dynastie-Siegelung Auskunft, wann diese Skulptur bzw. die Vorlage gefertigt worden ist. Diese Dynastiesiegelung ist für chinesische Skulpturen typisch, tibetische oder nepalesische haben keine Siegelung in chinesischen Schriftzeichen unter ihren Skulpturen.

Bei unseren Angeboten handelt es sich um, von uns persönlich ausgesuchte Einzelstücke, die wir auf verschiedenen Antikmärkten in China und Tibet von kleinen Händlern erwerben. Somit haben wir immer eine Auswahl besonders schöner und seltener Exemplare vorrätig.

Prächtiger Elefanten-Räuchertopf (Censer) aus Tibetsilber mit vielen hervorragenden Details, als Ritual- und/oder Meditations- bzw. Dekorationsobjekt bestens geeignet !