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Wunderschöner großer Räuchertopf (Censer) aus Tibetsilber mit Guan Yin
AG-406

Ein sehr großer wunderschöner Räuchertopf (Censer) aus Tibetsilber gearbeitet mit zahlreichen Guan Yin Verzierungen.

 

Der Topf steht auf drei Elefanten-Rüsseln und hat auch zwei Griffe als Elefantenköpfe dargestellt. Der Elefant gilt in der chinesischen Mythologie als Tier mit sehr hoher Moral. Elefanten sind Symbole für Klugheit, Stärke und Dankbarkeit und wenn ihre Rüssel gehoben sind, so gelten sie als Glücksbringer.

Auf dem Räuchertopf selbst sind zahlreiche Abbildungen der Guan Yin.

Auf dem abnehmbaren, durchbrochen gearbeiteten Deckel für den Rauchaustritt sitzt in absoluter Schönheit Guan Yin.

Guan Yin bedeutet die aus dem Lotus geborene. Sie wird in China als weiblicher Buddha verehrt. Sie ist der Inbegriff der reinen, allwissenden Güte und des grenzenlosen aktiven Mitgefühls und Erbarmens. Guan Yin gilt als Bodhisattva, ein Wesen, das bereits erleuchtet ist, aber den Weg in das Nirvana (der Überwindung des Kreislaufes der Wiedergeburten) solange zurückstellt, bis alle Wesen die Erleuchtung erfahren haben. Damit zeigt Guan Yin die Barmherzigkeit und allumfassende Liebe für alle Wesen auf dieser Erde.

Chinesische Räuchergefäße haben eine lange Tradition und finden erstmalig Verwendung in der östlichen Zhou Dynastie (770-256 v. Chr.). Es gibt sie in einer unerschöpflichen Arten- und Variantenvielfalt, mit und ohne Verschluss und mit unterschiedlichsten Materialien und Motiven. Neben seiner Eigenschaft als Gefäß zum Verkokeln von Räucherstoffen wurden Räuchergefäße meistens mit unterschiedlichen Motiven verziert, die eine bestimmte Eigenschaft fördern sollen. Ist beispielsweise eine Fledermaus dargestellt, soll diese als altchinesisches Glückssymbol zu Glück verhelfen, werden bronzene Lochmünzen oder taoistische Reichtum-Götter dargestellt, zu hohem Reichtum. Für die Form von Räuchergefäßen gibt es keine Regeln oder einheitliche Darstellungsideale. Meistens weisen die Verschlüsse Löcher für den Austritt des Rauches auf, bei figürlichen Darstellungen tritt er meistens aus dem Rachen oder Mund aus. Gefäße aus und nach dem Stile der Ming-Dynastie wurden zeitlos und klassisch ohne Verschluss gefertigt. Auf der Unterseite gibt die Dynastie-Siegelung Auskunft, wann diese Skulptur bzw. die Vorlage gefertigt worden ist. Diese Dynastiesiegelung ist für chinesische Skulpturen typisch, tibetische oder nepalesische haben keine Siegelung in chinesischen Schriftzeichen unter ihren Skulpturen.

Bei unseren Angeboten handelt es sich um, von uns persönlich ausgesuchte Einzelstücke, die wir auf verschiedenen Antikmärkten in China, Tibet und Nepal von kleinen Händlern erwerben. Somit haben wir immer eine Auswahl besonders schöner und seltener Exemplare vorrätig.

Wunderschöner Censer mit Guan Yin aus Tibetsilber in hoher Detailtiefe !